Kängurus in Not

Anfang Januar erreichte uns eine E-Mail aus Australien. Brenna, die Inhaberin des australischen Shops Woollykins und langjährige disana- Kundin, bat um Hilfe.

Unzählige Wildtiere verloren bei den verheerenden Buschbränden in Australien ihr Leben. Überlebende Tiere konnten nicht mehr genug Nahrung finden, da komplette Lebensräume durch die Brände zerstört wurden. Kleine Kängurukinder verloren ihre Mutter und damit den behütenden Beutel, in dem sie herangewachsen wären.

Auf der Suche nach Naturmaterialen für die sensible Haut der kleinen Kängurus kontaktieren Wildtierpfleger Brenna und diese entwickelte kurzerhand einen Beutel aus gebrauchten disana Strickwindeln und Moltoneinlagen ihrer zweijährigen Tochter. Dieser Prototyp kam bei den Kängurukindern so gut an, dass sich viele Freiwillige bereiterklärten weitere Beutel zu nähen, wenn sie denn genügend Material bekämen.

Nun kamen wir ins Spiel. Brenna bat uns um Strickwindeln, Moltoneinlagen und Walkstoff-Stücke. Durch unsere Produktion hier vor Ort konnten wir schnell reagieren und die benötigten Artikel herstellen. Mehrere Kartons voll mit Strickwindeln, Moltoneinlagen und Walkstoffstücken machten sich dann wenige Tage später auf den Weg nach Australien.

Bereits nach 1-2 Wochen erhielten wir positives Feedback von Brenna und den Helfern. Die Kängurukinder fühlen sich sehr wohl in den Beuteln und die Pfleger vor Ort sind sehr dankbar. Wunderschöne Fotos erreichten uns und zauberten allen disana – Mitarbeitern ein Lächeln ins Gesicht.

Noch immer wird viel Hilfe vor Ort benötigt, da Futter und Lebensraum für die Tiere knapp geworden sind durch die Buschbrände. Die meisten Kängurukinder werden in den Beuteln ihrer toten Mütter gefunden, wo sie eine Zeit lang überleben können. Das Kängurukind Mariah wog gerade etwas über 1kg als es von aufmerksamen Passanten im Beutel seiner toten Mutter gefunden wurde. Die Wildtierpfleger Robyn und Amber wurden gerufen und gaben Mariah in einem disana- Beutel aus Strickwindel und Moltoneinlage ein neues Zuhause.

Direkte Stimmen aus Australien von Brenna (unsere Kundin in Australien) sowie Robyn und Amber (Pfleger vor Ort):

How things have changed since the fires with this worldwide pandemic! However, wildlife is still needing our care and support, many animals are killed on the roads and often their young survive for a while in the pouch so people check the pouches of road kill for babies and if found the local wildlife carers come to rescue and rehabilitate them back into the wild. Like Robyn and Amber these are mostly independent, self-funded carers who provide this service. Your support has been amazing, it has enabled this particular sanctuary to take on many more animals and also train others in the area to care for injured wildlife.

Brenna

Dear Brenna,

"Mariah" loves her new pouch!!! It's a cold and wet day and she is so snuggly after being out in the wild windy weather....Thank you! Mariah was the first of the incoming joeys at the

start of the drought and fires last year. She was found alive inside the dead mother’s pouch (hit by car) by 2 lovely ladies who stopped to check. We were called to help and Mariah was just over 1kg. So, we call our sanctuary Mariah's Mountain.

Xx Robyn and Amber

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